Frosting oder Topping

Nein, Frosting hat nichts mit Einfrieren zu tun – zumindest nicht in der Backstube! Auch wenn eine Übersetzung für “frosting” “Eisblume” ist, so wissen die Backprofis unter Euch, dass sich Frosting ganz einfach aus weich geschlagener Butter (ähnlich unserer Buttercreme) oder – typisch amerikanisch – mit Frischkäse anrühren lässt. In beiden Varianten verfeinert Puderzucke die Masse.

Frosting kann sowohl zu Dekorationszwecken, bei Muffins oder Cupcakes, als auch als Unterlage für Fondant eingesetzt werden. “To frost a cake” bedeutet auf Deutsch “eine Torte einstreichen”. Tipp: Wenn Ihr zusätzlich zum Frosting Fondant benutzt, dann müsst Ihr auf die Inhaltsstoffe achten, denn Fondant reagiert u.a. empfindlich auf Fruchtsäure und Frischkäse.

Wann wird gefrostet?

Bei Torten könnt Ihr Frosting vor allem nutzen, um Euer Fondant zu befestigen – Frosting ist in diesem Fall ein perfekter Kleber. Durch die Frostingmasse werden Krümel gebunden, Unebenheiten ausgeglichen und die Fondantdecke wird vor der Kuchenfüllung geschützt. Sahne, Mascarpone oder Joghurt sind beispielsweise als Fondant-Unterlage ein No-Go. Sie dürfen niemals in den direkten Kontakt mit der Zuckermasse kommen. Bei Cupcakes könnt Ihr das Frosting direkt als Dekoration nutzen. Das nennt man dann “Topping”. Mit einem Frosting bekommen eure Cupcakes (oder Muffins) nicht nur eine köstliche, sondern auch eine optisch ansprechende Note.

Was sind typische Frosting-Fehler?

Das Frosting ist zu flüssig. Was ist passiert? Sollte Euer Frosting förmlich zerfließen, so kann es sein, dass Ihr dieses zu lange gerührt habt. Frischkäse zum Beispiel gerinnt relativ schnell, von daher solltet Ihr die Creme nur so lange wie nötig und auf der untersten Mixerstufe rühren. Wird Euer Frosting hingegen zu fest, könnt Ihr es mal mit dem Zufügen von Milch versuchen.

Das Frosting ist nach dem Einfärben matschig.

Wollt Ihr Eurem Frosting strahlende Farben verleihen, so könnt Ihr Euch hier so richtig austoben. Allerdings sind flüssige Lebensmittelfarben nicht zum Einfärben von Fondant oder Frosting geeignet. Grund dafür ist, dass die flüssigen Lebensmittelfarben wasserhaltig sind. Dadurch wird das Frosting sehr schnell matschig. Vorsicht: Die Farbe bei der Buttercreme dunkelt oft nach!

Das Frosting schmeckt zu süß.

Wenn Ihr Frischkäse dazu gebt, schmeckt Euer Frostin lecker und vor allem, weniger süß. Alternativ kann man auch Joghurt, Quark oder Mascarpone, zusätzlich zu der Butter und zum Puderzucker nehmen.

Frosting als Unterlage für Fondant

Wollt Ihr Eure Torte mit einer Fondantdecke verzieren, so könnt Ihr auch hier Frosting verwenden. Besonders gut eignen sich in diesem Fall eine Buttercreme oder noch besser Ganache. Wie Ihr sicher wisst, gibt es auch dabei Unterschiede. Für Torten und Cupcakes eignen sich vor allem englischen, amerikanische oder deutsche Buttercremes. Diese sind fester als Sahne, können jedoch trotzdem super gespritzt werden. Falls Ihr Euch jetzt fragt, ob sie auch ohne Sahnesteif richtig fest werden – ja das werden sie.

Was ist der Unterschied zwischen amerikanischen und deutschen Buttercreme?

Der Unterschied ist schnell erklärt: Die amerikanische Buttercreme besteht aus Butter/Margarine und Puderzucker, während die klassische deutsche Buttercreme aus Butter/Margarine und Pudding besteht. Durch den Pudding ist die deutsche Creme leichter und auch etwas weniger süß. Amerikaner nutzen statt der Butter oft Palmin, also Kokosfett, da dies – im Gegensatz zu Butter – keinen Gelbstich hat. Um den Geschmack der Butter zu imitieren werden verschiedene Aromen zugefügt! Wichtig ist, dass Ihr bevor Ihr die Creme als Frosting benutzt, Unebenheiten beseitigt. Das bedeutet auch, die Krümmungen der Torte mit einem Messer abzuschneiden, also ihn zu begradigen. Wollt Ihr ein besonders sauberes Frosting, könnt ihr es in mehreren Schichten auftragen. Lässt man Buttercreme eine Zeit lang trocknen, bildet sich eine härtere Schicht, auf die Ihr dann eine neue auftragen könnt.

 

 

Quelle: Tortenboutique

 

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