Zitrus Cakepops

Cake-Pops werden auch Kuchenlollis oder kleine Kuchen am Stiel genannt. Kuchenbrösel werden mit Frosting oder Frischkäse gemischt und zu kleinen Kugeln geformt, bevor sie eine Beschichtung aus Zuckerguss, Schokolade oder anderen Dekorationen erhalten und an Lutscherstielen angebracht werden.

Leider ist mir bei diesen Cakepops bei einigen die Schokolade gerissen.

Und in einem unbeobachteten Moment ist meine Katze auf den Tisch geklettert (was sie sonst eigentlich nie tut – zumindest bin ich fest daran im Glauben) und hat an den Cakepops geleckt. Ich habe sie noch dabei erwischt, wie sie mit der Zunge dran war. Dann ist sie mit einem Zuckerschmetterling im Maul geflüchtet und hat ihre Beute unter einem Schrank getötet.

Somit konnte ich diese kleinen, leckeren Kuchenlollis leider nicht mit zur Arbeit nehmen wie geplant. An manchen Tagen ist es doch wie verhext. Man möchte einfach etwas kleines backen und dann geht alles schief. Das kennt sicher jeder von euch.

Bei diesen Cakepops habe ich einen einfachen Zitronenkuchen einen Tag vorher gebacken.

Das Rezept dazu findet ihr hier:

Zutaten:

  • 1 Zitrone
  • 250 Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Jodsalz
  • 75 ml Milch

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben. 1 Zitrone heiß abspülen und trocken tupfen. Die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

Butter, 150 g Zucker und Vanillezucker mit den Quirlen des elektrischen Handrührers zu einer hellen Masse schlagen. 4 Eier nacheinander unterschlagen. Zitronenabrieb und die Hälfte des Zitronensafts unterrühren, der restliche Saft wird für die Glasur benötigt.

300 g Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz gründlich vermischen und im Wechsel mit 75 Milch unter den Teig rühren. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und den Zitronenkuchen im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen. Ca. 15 Minuten abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Um einen Cake-Pop herzustellen, wird ein Kuchen zu Bröseln verarbeitet und mit Zuckerguss, Schokolade oder Frischkäse gemischt. Daraus werden Kugeln geformt und in jede wird ein Lutscherstiel gesteckt. Sobald sich die Masse verfestigt hat, kann sie in Zuckerguss oder geschmolzene Schokolade getaucht und anschließend dekoriert werden. Die meiste Zeit bei der Herstellung eines Cake-Pops wird darauf verwendet ihn zu dekorieren.  Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Cake-Pops können rund sein, aber auch andere Formen haben z.B. Herzen. Zum Formen der Cake-Pops kann man die Hände nutzen oder Werkzeuge wie zum Beispiel Ausstechformen. Cake-Pops eignen sich besonders gut für Feste und Veranstaltungen, bei denen sie als Dessert oder Vorspeise serviert werden.

Am nächsten Tag habe ich den Kuchen in einer Schüssel klein gekrümelt und mit 3 EL Orangensaft (Direktsaft) vermischt und zu 12 kleinen Kugeln geformt. Diese sind dann für 30 Minuten in den Kühlschrank gewandert (damit der Teig nicht zu weich ist).

Ich habe die Cakepops in eingefärbter Schokoladenglasur (weiße Schoki) getaucht. Die Glasur bekommt ihr in praktischen, kleinen Dosen, in allen möglichen Farben bei Pati-Versand . Ich finde sie perfekt und bin begeistert von diesem Produkt. Die Dose ist wiederverschließbar und sehr praktisch wenn man nicht alles auf einmal aufbraucht. Die Glasur härtet schneller aus als Kuvertüre oder Zuckergusss und ist somit sauberer zu verarbeiten. Man muss nicht erst abwarten bis die Cakepops nicht mehr tropfen oder aufpassen das die einzelnen Cakepops aneinanderstoßen damit man keine Dellen hat. Die Schokolade kann man im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen. Da ich keine Mikrowelle besitze, erwärme ich es im Wasserbad.

Direkt nach dem Schokobad habe ich die Cakepops dekoriert. Die Glasur härtet sehr schnell aus. Legt euch am besten eure Deko vorher zurecht. Die Deko hatte ich noch über. Ich mache oft mehr Deko aus Blütenpaste, als ich eigentlich benötige. Falls mal etwas kaputt geht. Die übrige Deko bewahre ich luftdicht in kleinen Dosen auf, so habe ich immer mal etwas zu viel und kann spontan backen und dekorieren wenn mich die Lust packt.

 

 

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