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Werkzeug – Ausrollstäbe

Gutes Werkzeug ist das A und O für jede Backfee. Ausrollstäbe Ausrollstäbe / Prägerollen aus Plastik, die meist mit einer Antihaftschicht versehen sind, eignen sich am besten zum Ausrollen und zum Arbeiten mit Fondant, Blüstenpaste und Co. Für den klassischen Keksteig kann man sie ebenso benutzen. Ausrollstäbe findest Du in unterschiedlichen Größen. Empfehlenswert ist eine Länge von mindestens 45 cm, da Fondant meist sehr breit ausgerollt werden muss. Bei kleinen Cupcakes oder Keksauflegern geht auch eine kleinere Rolle, für eine Motivtorte die komplett eingedeckt wird ist jedoch eine lange Rolle notwendig, da man sonst mit einer kleinen Rolle eher eine Hügellandschaft kreiert, statt einer ebenmäßigen Fondant oder Marzipandecke.

Was ist eigentlich Fondant?

Zucker in unterschiedlichster Form kochen, kneten und dann rasch abkühlen: Das ist Fondant! Wer Fondant nur einfach Überzugs- oder Modelliermasse nennt, schätzt diese Erfindung eigentlich viel zu gering. Was täten wir nur ohne Fondant? Wie würden wir unsere wundervollen Torten-Kunststücke einschlagen? Aus was, wenn nicht aus Fondant, würden wir diese phantasievollen Kleinigkeiten formen, mit denen wir Kuchen, Torten Cup Cakes oder Kekse nach allen Regeln der Kunst und nach allem, was die Phantasie hergibt, verschönern? Die Franzosen haben dieses Wort erfunden – und es nach dem klingen lassen, was sie meinten: nach etwas, was zart in unserem Mund schmilzt und automatisch einen Ausruf provoziert, der nach Mmmmhhhmmm klingt. Das ist Fondant! Es gibt kein perfekteres Lebensmittel, wenn wir eine Torte quasi erst einmal einpacken wollen, um sie dann zu verzieren, als Fondant. Und das Wunderbarste an ihm: Er eignet sich nicht nur als „Verpackungsmaterial“, sondern er ist gleichzeitig auch noch vielseitig und flexibles Deko-Material in einem. Fondant ist – sofern man sich für einen Fondant bester Qualität entschieden hat – wunderbar robust. Fondant nimmt einem …

Arbeiten mit Fondant

Gerade dann wenn man sie am wenigsten braucht, passieren sie: Fehler. Ich könnte jetzt mit schlauen Sprüchen wie „Aus Fehlern lernt man“ oder „Übung macht den Meister“ daher kommen, damit ist euch aber im akuten Notfall auch nicht geholfen. Statt dessen gehe ich auf die Suche nach den Ursachen, damit euch und auch mir, die Fehler zukünftig nicht mehr so schnell passieren. Falsches Zeitmanagement Ein genauer Zeitplan kommt zwar etwas spießig daher, ist beim Kreieren einer Motivtorte aber unabdingbar! Irgendetwas geht nämlich meistens schief. Es ist daher ratsam, vor dem großen Ereignis eine Probetorte anzufertigen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass ihr danach wisst, wie viel Zeit ihr für welche Schritte benötigt, sondern auch, dass ihr eurer finalen Torte den kulinarischen und optischen Feinschliff geben könnt. Was das richtige Zeitmanagement betrifft, so empfehle ich euch, die Arbeit auf mehrere Tage aufzuteilen. Erster Tag:Kuchen backen, gut auskühlen lassen und gegebenfalls Befüllen. Zweiter Tag:Den Kuchen versiegeln, mit Fondant überziehen und kühl lagern und die Torte dekorieren. Torte nicht fondanttauglich gemacht Bevor ihr euren Kuchen mit Fondant …

Frosting oder Topping

Nein, Frosting hat nichts mit Einfrieren zu tun – zumindest nicht in der Backstube! Auch wenn eine Übersetzung für “frosting” “Eisblume” ist, so wissen die Backprofis unter Euch, dass sich Frosting ganz einfach aus weich geschlagener Butter (ähnlich unserer Buttercreme) oder – typisch amerikanisch – mit Frischkäse anrühren lässt. In beiden Varianten verfeinert Puderzucke die Masse. Frosting kann sowohl zu Dekorationszwecken, bei Muffins oder Cupcakes, als auch als Unterlage für Fondant eingesetzt werden. “To frost a cake” bedeutet auf Deutsch “eine Torte einstreichen”. Tipp: Wenn Ihr zusätzlich zum Frosting Fondant benutzt, dann müsst Ihr auf die Inhaltsstoffe achten, denn Fondant reagiert u.a. empfindlich auf Fruchtsäure und Frischkäse. Wann wird gefrostet? Bei Torten könnt Ihr Frosting vor allem nutzen, um Euer Fondant zu befestigen – Frosting ist in diesem Fall ein perfekter Kleber. Durch die Frostingmasse werden Krümel gebunden, Unebenheiten ausgeglichen und die Fondantdecke wird vor der Kuchenfüllung geschützt. Sahne, Mascarpone oder Joghurt sind beispielsweise als Fondant-Unterlage ein No-Go. Sie dürfen niemals in den direkten Kontakt mit der Zuckermasse kommen. Bei Cupcakes könnt Ihr das Frosting …

Thermometer für Schokolade

Gutes Werkzeug ist das A und O für jede Backfee. Ich werde euch nach und nach Werkzeuge vorstellen mit denen ich arbeite. Thermometer ♥ für Schokolade / Kuvertüre Beim Verarbeiten von Kuvertüre oder Schokolade ist es besonders wichtig, dass man z.B. die Kuvertüre vor der Verarbeitung sorgfältig temperiert. D.h. sie wird zunächst geschmolzen, dann auf die für die Weiterverarbeitung optimale Temperatur abgekühlt.  Ein Thermometer leistet für Ungeübte gute Dienste. Ist der Schokoguss kälter, ist er zu dickflüssig, lässt sich nicht gut verteilen und wird später matt. Ist der Schokoguss zu warm, bilden sich beim Erstarren auf der Oberfläche Schlieren, weil sich die Kakaobutter abgetrennt hat. Übrigens müssen auch die Torten und Kuchen, die  mit Schokoguss überzogen werden, die richtige Temperatur haben. Am besten, sie sind etwas wärmer als Zimmertemperatur (zwischen 20 und 27 Grad). Ansonsten kühlt die Kuvertüre beim Glasieren zu schnell aus und wird ungleichmäßig.

Schokolade richtig temperieren

Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Schokolade ist einfach unwiderstehlich, für mich jedenfalls. Sie schmilzt auf der Zunge, ist vielseitig einsetzbar und an manchen Tagen macht sie einfach glücklich. Um aus Schokolade süße Kleinigkeiten zu zaubern muss man sie richtig schmelzen (temperieren). Schokolade lässt sich in 4 Haupttypen unterteilen. Kauft immer gute Schokolade die euch schmeckt, denn die Schokolade die ihr verarbeitet ist dann geschmacklich eben nur die Schokolade die ihr auch gekauft habt. Ihr könnt also nicht erwarten das eine No Name Schokolade für 0,29 € auf einmal die super, tolle Qualitätsschokolade wird. Arten von Schokolade ♥ Weiße Schokolade Weiße Schokolade enthält keine festen Kakaobestandteile, sondern nur Kakaobutter, was sie besonders cremig und süß macht. Das bedeutet wiederum, dass weiße Schokolade schneller schmilzt. schmelzen bei 43°C abkühlen auf 25°C wiedererwärmen auf 28°C ♥ Milchschokolade Milchschokolade enthält einen hohen Anteil an Milchtrockenmasse und Zucker, sie schmeckt damit milder und süßer als Bitterschokolade. Ihr Kakaoanteil liegt bei 25-40% schmelzen bei 45°C abkühlen auf 27°C wiedererwärmen auf 31°C ♥ Dunkle Schokolade Dieser Schokoladentyp enthält den höchsten Kakaoanteil, gewöhnlich …