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Honig-Rhabarber Cheesecake to go

Dieses leckere Rezept habe ich mir von der lieben Catherine abgeschaut. Da ich ein totale Käsekuchen-Fan bin, musste ich das Rezept auch sofort ausprobieren. Das Dessert ist so schön cremig und fruchtig mit knusprigem Vollkornkeks …einfach yummy. Ihr könnt die Cheesecake to go wunderbar in Schaugläser füllen und dann mitnehmen, zur Arbeit, zum See oder in den Garten. Wenn man den ersten Rhabarber in der Obstabteilung entdeckt, dann weiß man: der Frühling ist eingeläutet. Auch wenn im eigenen Garten noch keinerlei Rhabarber sichtbar ist. Bevor im Mai der eigene Rhabarber geerntet werden kann, kaufe ich mir das leckere Gemüse im Supermarkt. Manche essen Rhabarber ja auch pur, mit etwas Zucker. Das mag ich persönlich nicht. Aber als Dessert oder zu Kuchen verarbeitet könnte ich mich rein setzen.

Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln

Dieser Käsekuchen ist fruchtig und streuselig in einem. Die Streusel geben einen leckeren Crunch, die feine Käsekuchencreme ist ein Genuss für sich und dazu kommt die leichte Säure der Rhabarber. Einfach herrlich… man genießt ein Stückchen und denkt gleich an Frühling. Dazu kommt im  Moment herrlicher Sonnenschein, den wir hier in Bremen haben. Die Vögelchen zwitschern, die ersten Hummelköniginnen fliegen herum und die Blumen und Knospen erwachen aus ihrem Winterschlaf. Nach dem grauen Winter liebe ich jedes Jahr den Frühling. Ich mag den Winter zwar auch gerne, Schnee ist etwas tolles. Nur leider ist er in einer Großstadt nie wirklich lange schön. Es wird schnell zu einer grauen Schneematschpampe, dazu ist es noch kalt. Sonne und Wärme sind mir jedenfalls viel lieber. Mit diesem Kuchen kann man sich etwas Frühlingsfeeling nach Hause holen. Ich finde Kuchen und Blumen, sind immer eine schöne Sache um sich die Laune selber zu versüßen, wenn der April mal wieder macht was er will.

Bienenstich

Eine köstliche Quarkcreme mir Orangenaroma, geküsst von einer knackigen Honig-Nusskruste. Woher der Name dieses Kuchens kommt? Es bleibt wohl immer eine vage Geschichte von zwei jungen Bäckerlehrlingen aus Linz, die den Angreifern der Stadt Bienennester entgegen warfen. Für die Siegesfeier soll dieser besondere Kuchen – der Bienenstich – gebacken worden sein. Zugegeben, bisher dachte ich immer Bienenstich sei einer der langweiligsten Kuchen der Backwelt. Teig, Füllung, wieder Teig und ein paar Mandeln – irgendwie einfallslos. Aber wie kann es sein, dass der Blechkuchen so beliebt ist, dass er sogar zu den urdeutschen Klassikern zählt? Also Schürze um und ran ans Werk. Und siehe da: In so einem richtig guten Bienenstich steckt viel mehr Raffinesse als gedacht. Ein super fluffiger Hefeteig – gefüllt mit einer süßen, luftigen Creme. Und als wäre das nicht schon genug, wird das Ganze mit einer goldgelben, knusprigen Mandeldecke getoppt. Hört sich gar nicht mehr nach schnödem Omakuchen an, oder?